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- Hamburg: Don't let the system get you down




Aufruf des Demobündnisses zur Bundesweiten Demonstration

Nach einer Phase relativer und vermeintlicher Ruhe hat es in den letzten Monaten drei norddeutschland- bzw. bundesweite Durchsuchungen der Bundesanwaltschaft auf Grundlage des §129a StGB (Bildung einer terroristischen Vereinigung) gegen linke AktivistInnen und Strukturen gegeben.

Am 9. Mai 2007 waren 40 Objekte und insgesamt 18 Beschuldigte und sogenannte "Zeugen" im Zusammenhang mit der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm von einer Durchsuchungswelle betroffen. Sie sollen nach Ansicht der Bundesanwaltschaft eine terroristische Vereinigung mit dem Zweck der Durchführung einer militanten Kampagne gegen den G8-Gipfel gebildet haben. Vier Wochen später, am 13. Juni, kam es zu einer weiteren Durchsuchungsaktion auf Grundlage des §129a gegen Personen aus Bad Oldesloe, Hamburg und Berlin. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, an antimilitaristischen Anschlägen beteiligt gewesen zu sein. Zuletzt wurden am 31. Juli vier Personen wegen der angeblichen Mitgliedschaft in der "mg" (Militanten Gruppe) in Berlin festgenommen. Nur bei einem der Beschuldigten wurde nicht zuletzt aufgrund des großen öffentlichen Druckes der Haftbefehl zumindest vorübergehend außer Vollzug gesetzt. Die drei anderen Personen sitzen nach wie vor unter Sonderhaftbedingungen im Knast.

UNSERE SOLIDARITÄT GEGEN IHRE REPRESSION
GEGEN DEN KAPITALISTISCHEN NORMALZUSTAND

... kompletten Aufruf auf der Homepage lesen

- Magdeburg: Geschichtsrevisionismus bekämpfen




Kurzaufruf

Am 16. Januar 1945 bombardierten alliierte Streitkräfte im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland die Stadt Magdeburg. Die ersten Angriffe, unter anderem gegen die ansässige Rüstungsindustrie, wurden schon seit 1943 geflogen, doch die Bombardierung am 16. Januar hat sich mit dem Verweis auf die schwere Zerstörung der Altstadt besonderst fest in das kollektive Gedächtnis bzw. in die Stadtchronik eingeschrieben. Moralisierende, sowie politische Verklärungen und Relativierungen der Bombardierung sorgen dafür, dass der entscheidende Kontext - der Kampf gegen den Nationalsozialismus - oft zur Randnotiz verkommt oder ganz verschwindet. Dem gilt es entgegenzutreten!
Wir danken den Alliierten, dass sie die damalige deutsche Bevölkerung durch militärischen Druck zur Kapitulation zwangen und der deutschen Barbarei damit vorläufig ein Ende setzten! Der Sieg über das nationalsozialistische Deutschland bedeutet nicht weniger als die Beendigung des Holocaust. Wer die militärisch herbeigeführte Kapitulation betrauert, betreibt aktiv Geschichtsrevisionismus und deutet in widerwärtiger Weise Täter zu Opfer um! Darum rufen wir dazu auf, sich an Aktivitäten gegen das alljährliche Gedenken der Stadt Magdeburg, der Vertriebenenverbände und der Bundeswehr auf dem Westfriedhof am 16. Januar zu beteiligen.
Wie jedes Jahr wird am Wochenende vor oder nach dem 16. Januar, also am 12. oder 19. Januar, ein Naziaufmarsch stattfinden - für diesen Tag rufen wir zu Gegenaktivitäten auf. Dafür ist eine Antifa-Demo in Planung. Entgegen dem kollektiven Rotz und Wasser werden wir die Befreiung gebührend feiern.
Nähere Infos zum Naziaufmarsch und zur Antifa-Demo, ein Aufruf, sowie Mobilisierungsmaterial folgen in Kürze.

Gegen Geschichtsrevisionismus und deutsche Opfermythen!

Weitere Informationen auf der Homepage des AIP

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